Strain
—— Sensorik · Wissen

Terpene erkennen

Sechs Stationen aus dem Strain-Wiki — faktendicht, mit Quellen, ohne Konsumempfehlung.

4 Stationen · Editorial · Stand 2026
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Was Terpene sind

Terpene sind die ätherischen Öle, die Cannabis (und unzähligen anderen Pflanzen) seinen Geruch geben — von Zitrus über Kiefer bis erdig. Sie entstehen in denselben Drüsen wie die Cannabinoide und prägen, wie eine Sorte riecht und sich anfühlt.

  • Über 150 Terpene in Cannabis nachgewiesen
  • Verdampfen je nach Terpen grob zwischen 120 und 180 °C
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Myrcen, Limonen, Pinen, Caryophyllen

Vier Terpene tauchen besonders oft auf: Myrcen (erdig, moschusartig), Limonen (Zitrus), Pinen (Kiefer, Wald) und Caryophyllen (pfeffrig). Ihr Verhältnis macht einen großen Teil des Charakters einer Sorte aus.

  • Myrcen: häufigstes Terpen, oft in schweren, entspannenden Sorten
  • Limonen: Zitrusnote, in vielen 'Lemon'- und 'Haze'-Sorten
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Der Entourage-Effekt

Die Hypothese des Entourage-Effekts besagt, dass Terpene und Cannabinoide zusammen anders wirken als isoliert. Die Forschung dazu ist jung und nicht abschließend — als Erklärung für Geruch und Sortencharakter sind Terpene aber unbestritten zentral.

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Terpene selbst erkennen

Reib eine kleine Menge zwischen den Fingern und riech bewusst: Zitrus deutet auf Limonen, Kiefer auf Pinen, Pfeffer auf Caryophyllen, modrig-süß auf Myrcen. Mit etwas Übung wird das Terpenprofil zum verlässlichsten Sortenmerkmal — verlässlicher als die grobe Indica/Sativa-Einteilung.

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