Strain
—— Genetik

Stammbaum & Kreuzungen

Sechs Stationen aus dem Strain-Wiki — faktendicht, mit Quellen, ohne Konsumempfehlung.

4 Stationen · Editorial · Stand 2026
01

Landrassen — der Ursprung

Bevor es benannte Sorten gab, gab es Landrassen: über Generationen an ihre Region angepasste Populationen wie Afghani, Thai oder Durban. Fast jede moderne Sorte geht auf solche Landrassen zurück.

  • Afghani: Basis vieler Indica-dominanter Hybriden
  • Haze: aus tropischen Sativa-Landrassen gekreuzt
02

Indica, Sativa, Hybrid

Die Einteilung in Indica und Sativa beschreibt botanisch eher Wuchsform und Herkunft als die Wirkung. Heute ist praktisch alles im Handel ein Hybrid — eine Mischung mit Tendenz. Für die Wirkung sagt das Terpen- und Cannabinoidprofil mehr aus.

  • '100 % Indica/Sativa' ist im Handel praktisch nie zutreffend
03

F1, Phänotyp und Selektion

Kreuzt man zwei stabile Linien, ist die erste Generation (F1) oft besonders vital. Aus einer Saatgut-Charge zeigen sich verschiedene Phänotypen — Pflanzen mit unterschiedlichem Aussehen und Profil. Züchter selektieren über Generationen den gewünschten Phänotyp.

  • 'Pheno-Hunting': aus vielen Sämlingen den besten auswählen
04

Bekannte Kreuzungen

Viele Klassiker sind dokumentierte Kreuzungen: OG Kush × Durban Poison ergibt Girl Scout Cookies; Haze-Linien stecken in unzähligen Sativas. Ein Stammbaum hilft, Charakter und Verwandtschaft einer Sorte einzuordnen.

Mehr im Sorten-Wiki und Tagebuch

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